Vollbesetzt war der Schulungsraum in der Fahrschule Dehm – an diesem Abend allerdings mit Senioren. Ging es doch darum, dass Erhard Dehm als Fahrlehrer und  Fachmann die Senioren in die neuen Änderungen der Straßenverkehrsordnung einführte. Viele der Zuhörer besitzen zwar schon seit Jahren den Führerschein, trotzdem war es Erhard Dehm eine Freude, hohe Begeisterung und reges Interesse  festzustellen.
 
Uns so konnte er nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Senioren-Union, Walter Bumiller, loslegen. Der Neuigkeiten gab es viele: Da gibt es bekannter Weise das Verbot, im fahrenden Auto mit dem Handy zu telefonieren. Dies ist sogar so weit zu verstehen, dass beim Führen eines Kraftfahrzeugs die geistige Ablenkung beim Telefonieren oder sonstigen ablenkenden Tätigkeiten während des Fahrens vergleichbar wäre mit einer Fahrt unter Alkohol über 1,1 Promille.  Auch das Überholen innerhalb und  außerhalb geschlossener Ortschaften wurde behandelt. Speziell der Überholweg und die übersehbare Strecke wurden angesprochen und nach der Faustformel berechnet und mit den Anwesenden durchgeführt.  Tipps für die Anwendung beim Reißverschluss-verfahren (Fahrbahnverengung) wurden ebenfalls angesprochen. 
Verwarnungs- und Bußgeldbescheide sowie das neue Punkteverfahren wurden diskutiert. Innerörtlich wird empfohlen, mit dem nötigen Abstand an Radfahrern vorbei zu fahren.
Verkehrskritische Punkte in der Gemeinde wurden besprochen. Dabei kam neben vielen Ursachen auch zur Sprache, das es hauptsächlich bei Sonnenauf- und untergängen zu Blendungen und damit zu Gefahrensituationen kommt. 
Wildunfälle, auf unserer Gemarkung nicht zu vernachlässigen, und deren Vermeidungsstrategie kamen ebenfalls zur Sprache. 
Es wird empfohlen, bei Querparkplätzen an innerörtlichen Straßen, die derzeit noch mit 50 Km/h Höchstgeschwindigkeit befahren werden können, nur rückwärts einzuparken, da ansonsten das Ausparken höchst bedenklich und gefährlich für alle am Straßenverkehr beteiligten Personen ist.
Was Erhard Dehm in nahezu vier Stunden neues  berichtete, kann hier selbstverständlich nur als Auszug wiedergegeben werden.
Aus den Reihen der Zuhörer wurde u.a. angeregt, sowohl in der Haupt- als auch in der Leopoldstraße die derzeitige Geschwindigkeit auf 30 km/h zu reduzieren.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Abend mit ihm und wären allen Lesern dankbar, wenn sie uns ihre Erfahrungen und ggf. Feststellungen geben würden, damit diese in den weiteren Gesprächen mit Erhard Dehm und dessen Sohn Andreas ‚ Eingang finden können.
 
Günter Kast
23. Septmber 2018

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